Die Lage
Auf 1925 Metern, an der Kante des Aletschwaldes. Die Seilbahn aus Mörel hält dreissig Schritte vom Eingang. Im Winter beginnt die Loipe vor der Haustür; im Sommer der Höhenweg.
— Der Konkordiaplatz ist eine Tagestour entfernt.
Tafel I — Das Haus von Süden
Vier Generationen führen das Chalet Aletsch auf der Riederalp. Geblieben ist die Arvenstube, das Roggenbrot vom Holzofen und der Blick, der täglich aufs Neue jeden zum Schweigen bringt. Geändert hat sich beinah nichts. So mag es weitergehen.
Auf 1925 Metern, an der Kante des Aletschwaldes. Die Seilbahn aus Mörel hält dreissig Schritte vom Eingang. Im Winter beginnt die Loipe vor der Haustür; im Sommer der Höhenweg.
— Der Konkordiaplatz ist eine Tagestour entfernt.
Eine alte Walliser Wirtsstube aus Arvenholz, getäfert von einem Schreiner aus Naters, geheizt mit dem gusseisernen Specksteinofen. Walliser Roggenbrot, Heumilchkäse, Trockenfleisch aus Mund.
— Reservation für Auswärtige nur am Telefon.
Das Haus wird von Hand gepflegt. Die Bettdecken aus Schweizer Schurwolle, die Seife aus Visp, die Möbel zum grossen Teil noch von der Erbauerin geschnitzt. Wir reparieren, bevor wir ersetzen.
— Mit Geduld geht alles.
Im Sommer 1923 zog Anton Imboden mit seiner Frau Marie und vier Kindern auf die Riederalp, um auf einer Lichtung am Aletschwald ein Haus für Wanderer zu errichten. Die Balken trug er selbst aus dem Tal herauf, das Dach deckte er mit den schweren Schieferplatten aus dem Goms.
Drei Generationen später steht das Haus noch immer dort, etwas tiefer im Boden, etwas dunkler im Holz, mit einem neuen Dach aus dem Jahr 1987. Geführt wird es heute von Annelies Imboden-Truffer, der Urenkelin Antons. Sie kocht sonntags noch selbst.
“Wir haben dieses Haus nicht gebaut, um Geschäfte zu machen. Wir haben es gebaut, um zu bleiben.”
Wir nennen sie nicht Zimmer, sondern Stuben — wie es im Wallis seit jeher gemacht wird. Jede trägt den Namen eines Berges, einer Hütte oder eines Sees aus der Umgebung. Keine zwei sind gleich.
Doppelstube · Süd
Die ursprüngliche Stube aus dem Bauteil von 1923. Wände, Boden und Bett aus 200-jährigem Arvenholz. Südausrichtung, mit Blick auf das Bietschhorn.
ab
CHF 320
pro Nacht
Einzelstube · Ost
Klein, ruhig, mit eigenem Erker und einem schmalen Schreibtisch. Benannt nach dem kleinen Bergsee oberhalb des Hauses, der morgens als Erstes die Sonne fängt.
ab
CHF 280
pro Nacht
Familienstube · West
Zwei Räume, ein Wohnraum mit Specksteinofen und ein Schlafraum mit zwei Betten und einer Schlafkoje. Geeignet für eine Familie oder zwei reisende Paare.
ab
CHF 410
pro Nacht
Suite · Dachgeschoss
Die ganze Dachetage. Drei Schlafräume, eine kleine Küche, der Holzbalkon mit Sicht über den Aletschwald bis hinunter ins Rhonetal. Für Familien und kleine Reisegruppen.
ab
CHF 540
pro Nacht
“Selten sind wir so weit gefahren, um so wenig zu tun. Es war genau richtig.”
Auszug aus dem Gästebuch der Stube Konkordia. Mit freundlicher Erlaubnis.
Wir antworten von Hand, meist innerhalb eines Tages. Reservation auch per Telefon.